DSGVO- und DSG-konforme KI.
In der Schweiz, ausserhalb des US Cloud Act.
DSGVO- und revDSG-konforme KI heisst: Ihre Daten werden in Schweizer Rechenzentren verarbeitet, ausserhalb der Reichweite des US CLOUD Act und ohne Training mit Ihren Inhalten. AIgent ist von Grund auf souverän gebaut.
Was bedeutet DSGVO- und DSG-konforme KI?
DSGVO- und DSG-konforme KI ist ein KI-System, dessen Datenverarbeitung die Anforderungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung und des revidierten Schweizer Datenschutzgesetzes erfüllt: rechtmässige Grundlage, Zweckbindung, Datenminimierung, Betroffenenrechte und ein prüfbarer Verarbeitungsnachweis. Konformität entsteht dabei nicht aus einem Label, sondern aus dem Datenstandort, der Betreiber-Jurisdiktion und der Nachvollziehbarkeit jeder Verarbeitung.
Bei AIgent bedeutet das konkret: Verarbeitung in Schweizer Rechenzentren unter Schweizer Recht, keine Weitergabe Ihrer Inhalte an das Modelltraining, ein Auftragsverarbeitungsvertrag als Vorlage und ein lückenloser Audit-Trail mit Modell, Tokens, Kosten und Zeit. Datenexport und Kontolöschung sind eingebaut, sodass Betroffenenrechte ohne Sonderprozesse erfüllt werden.
revDSG oder DSGVO: Was gilt für Ihr Unternehmen?
Für Schweizer Unternehmen gilt zuerst das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG), das seit dem 1. September 2023 in Kraft ist und die Verarbeitung von Personendaten in der Schweiz regelt. Die DSGVO kommt zusätzlich zur Anwendung, sobald Sie Personen in der EU Waren oder Dienstleistungen anbieten oder deren Verhalten beobachten. Beide Regelwerke sind eng verwandt, verlangen eine Rechtsgrundlage, Transparenz und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
Der entscheidende Punkt für KI: Beide Gesetze knüpfen die Zulässigkeit einer Bekanntgabe ins Ausland an ein angemessenes Datenschutzniveau. Genau hier scheitern viele Cloud-KI-Angebote, weil die Daten faktisch dem Zugriff einer ausländischen Jurisdiktion ausgesetzt sind. Gesetzestext (Fedlex) und der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte (EDÖB) dokumentieren die Anforderungen im Detail.
Warum EU- oder Schweizer Hosting bei US-Anbietern nicht schützt.
Der US CLOUD Act von 2018 verpflichtet US-Unternehmen, gespeicherte Daten auf Anordnung US-amerikanischer Behörden herauszugeben, unabhängig davon, wo die Server physisch stehen. Ein Rechenzentrum in Zürich oder Frankfurt ändert daran nichts, solange der Betreiber ein US-Konzern oder dessen Tochter ist. Massgeblich ist die Jurisdiktion des Anbieters, nicht der Standort der Festplatte.
Dass eine vertragliche Zusicherung diese Reichweite nicht aushebelt, hat Microsoft im Jahr 2025 vor dem französischen Senat eingeräumt: Der Konzern konnte nicht garantieren, dass in der EU gespeicherte Daten dem Zugriff US-amerikanischer Behörden entzogen sind. AIgent umgeht das Problem an der Wurzel: Es gibt keinen US-Mutterkonzern, der zur Herausgabe verpflichtet werden könnte. Zum US CLOUD Act.
Ihre Daten bleiben in Ihrer Jurisdiktion.
Souveränität heisst, dass Ihre Daten dort bleiben, wo Schweizer Recht gilt, und dass kein ausländischer Anbieter zur Herausgabe gezwungen werden kann. Der Schlüssel liegt bei Ihnen, nicht bei einem US-Konzern.
Ob in Schweizer Rechenzentren oder vollständig on-premise: Sie bestimmen den Verarbeitungsort, und der lückenlose Audit-Trail belegt jede Verarbeitung.
AIgent gegen typisches US-Hyperscaler-Hosting.
Dieselben KI-Modelle, ein grundlegend anderer rechtlicher Rahmen. Der Unterschied liegt nicht im Modell, sondern darin, wer rechtlich auf die Daten zugreifen kann.
| US-Hyperscaler (Azure/AWS/GCP) | AIgent (Swiss DC / On-Premise) | |
|---|---|---|
| Serverstandort wählbar in der Schweiz | Ja | Ja |
| Betreiber unterliegt Schweizer Recht | Nein | Ja |
| Ausserhalb des US CLOUD Act | Nein | Ja |
| Kein Training mit Ihren Daten | Nein | Ja |
| On-Premise bis air-gapped | Nein | Ja |
| Modellwahl pro Datenklasse | Nein | Ja |
| Lückenloser Audit-Trail | Nein | Ja |
Vergleich auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen, Stand Juli 2026. «US-Hyperscaler» meint Hosting durch ein US-Unternehmen, auch in einer Schweizer oder EU-Region.
Fünf Fragen an jeden KI-Anbieter.
Diese fünf Fragen trennen souveräne KI von einem Sicherheits-Etikett. Stellen Sie sie jedem Anbieter, bevor Sie Personendaten verarbeiten.
Wo ist der Betreiber juristisch ansässig?
Nicht wo die Server stehen, sondern welchem Recht der Anbieter untersteht. Ein US-Konzern bleibt US-Recht unterworfen, auch mit Rechenzentrum in Zürich.
Werden meine Daten zum Modelltraining genutzt?
Verlangen Sie eine schriftliche Zusicherung, dass Eingaben und Dokumente nicht ins Modelltraining fliessen. Bei AIgent ist das der Standard.
Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?
Für jede Verarbeitung personenbezogener Daten braucht es einen AVV nach revDSG und DSGVO. Fehlt er, ist die Nutzung nicht konform.
Kann ich den Verarbeitungsort pro Aufgabe steuern?
Souveränität heisst Kontrolle über jede einzelne Verarbeitung, nicht ein pauschales Regionen-Label.
Ist jede KI-Verarbeitung nachvollziehbar?
Ohne Audit-Trail mit Modell, Zeit und Kosten kann kein Datenschutzbeauftragter die Verarbeitung belegen.
Zuletzt aktualisiert: 8. Juli 2026
Häufige Fragen zu DSGVO-konformer KI.
- Braucht es für AIgent einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)?
- Ja. Sobald ein KI-System personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, verlangen revDSG und DSGVO einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Für AIgent stellen wir eine AVV-Vorlage bereit, die Verarbeitungszweck, Datenkategorien, technische und organisatorische Massnahmen sowie die Sub-Prozessoren regelt. Weil die Verarbeitung standardmässig in Schweizer Rechenzentren stattfindet, entfällt die sonst nötige Grundlage für einen Drittlandtransfer in die USA. Im On-Premise-Betrieb verarbeiten Sie ausschliesslich auf eigener Infrastruktur, womit die Auftragsverarbeitung im engeren Sinn entfällt.
- Wo genau stehen die Server?
- Standardmässig in Rechenzentren in der Schweiz, betrieben unter Schweizer Recht und unabhängig von US-Hyperscalern. Damit unterliegen weder Standort noch Betreiber dem US CLOUD Act. Wer die volle Kontrolle braucht, betreibt AIgent On-Premise auf eigenem Kubernetes-Cluster, bis hin zu air-gapped ohne Internetverbindung. In beiden Fällen verlassen Ihre Daten die gewählte Umgebung nicht, ausser Sie binden bewusst ein internationales Modell für unkritische Aufgaben an.
- Trainiert AIgent mit unseren Daten?
- Nein. Ihre Eingaben, Dokumente und Chatverläufe fliessen nicht in das Training von Modellen. Die Modelle laufen als Inferenz über eine geschützte Schnittstelle, Ihre Inhalte bleiben Ihre Inhalte. Das gilt für die in der Schweiz gehosteten Modelle ebenso wie für angebundene internationale Modelle, deren Anbieter wir vertraglich auf denselben Grundsatz verpflichten.
- Was ändert der EU AI Act für Schweizer Unternehmen?
- Der EU AI Act gilt über das Marktortprinzip auch für Schweizer Unternehmen, sobald deren KI-Ergebnisse in der EU verwendet werden. Er verlangt je nach Risikoklasse Transparenz, Dokumentation und menschliche Aufsicht. AIgent unterstützt das mit einem lückenlosen Audit-Trail, transparentem Agenten-Reasoning statt Blackbox und zentraler Rechte- und Modellverwaltung, sodass Sie die geforderte Nachvollziehbarkeit belegen können.
- Wer sieht unsere Daten?
- Nur Sie und die von Ihnen berechtigten Personen. Zugriff, Rollen und Rechte verwalten Sie zentral, im On-Premise-Betrieb über Ihr eigenes Verzeichnis mit Single Sign-on. AIgent greift nicht auf Ihre Inhalte zu, um Modelle zu trainieren oder Auswertungen für Dritte zu erstellen. Jeder Zugriff ist im Audit-Trail nachvollziehbar.
Souveräne KI. Für jedes Unternehmen.
An Ihrem Use-Case, in Ihrer Umgebung, mit klar definiertem Rahmen. In wenigen Wochen sehen Sie messbare Resultate.
Frühzugang sichern. Keine Seat-Lizenzen. Kein Lock-in.